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Wie inklusiv ist politische Kommunikation?

Das haben wir Lukas Krämer gefragt. Der 28-Jährige spricht auf seinem YouTube-Kanal über behindertenpolitische Themen, setzt sich für mehr Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen sowie Inklusion auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft ein – und kämpft für den gesetzlichen Mindestlohn in Behindertenwerkstätten.

Von Sabrina Strecker am 15. November 2021

„Ich habe das Gefühl, von der Politik nicht wirklich gut abgeholt zu werden. Auch sind Menschen mit Behinderung zu wenig in der Politik und auf dem Arbeitsmarkt vertreten und in Deutschland so gut wie nicht sichtbar. Die Videos, die ich mache, werden aber von vielen Menschen wahrgenommen. Deswegen glaube ich, dass Leute wie ich – die sich dafür einsetzen, das Thema sichtbar zu machen – besonders wichtig sind. Sie haben ganz viel ins Rollen gebracht, dass über Behinderung in Medien und in der Politik ernsthaft gesprochen wird. Sie bringen das Thema in die Öffentlichkeit und üben Druck auf die Politik aus. Ich erwarte, dass politische Kommunikation Menschen mit Behinderung auf Augenhöhe und vernünftig begegnet und barrierefrei ist. Da gibt es noch Luft nach oben.“

Auf seinem YouTube-Kanal stellt Lukas Krämer das Thema Behinderung in den Fokus und leistet Aufklärungsarbeit: https://www.youtube.com/c/SakulTalks

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